Vita von Ursa Paul

Um ihre Vision eines ‚heilenden Hauses’ zu realisieren, in dem der Kreislauf von Geburt, Leben und Sterben von einer Gemeinschaft im Alltag gelebt wird, ruft Ursa Paul 1989 den Verein Freundeskreis für Lebensenergie e.V. ins Leben. Damit initiiert sie die Bildung einer Gemeinschaft von Menschen, die die Arbeit des Heilhauses trägt. Im Laufe der Jahre hat sich diese Gemeinschaft zur Heilhausbewegung entwickelt.

Am 15. Mai 1990 wird das Heilhaus unter dem ursprünglichen Namen "Zentrum für Lebensenergie" im Stadtteil Kassel-Rothenditmold eröffnet. Das Institut "E" für Beratung, Entwicklung und Umsetzung von Visionen ruft Ursa Paul 1993 ins Leben. 1997 folgt die Gründung der Baugenossenschaft Gemeinschaftliches Leben eG, um Wohnen, Leben und Arbeiten in Gemeinschaft mit dem Bau einer Siedlung möglich zu machen. Als erste Zweigstelle des Heilhauses eröffnet Ursa Paul 1998 das Zentrum für Lebensenergie, Berlin.

Im Jahr 2002 beginnt Ursa Paul mit dem Aufbau eines spirituellen Netzwerkes in Deutschland und der Schweiz. 2003 initiiert sie den Aufbau des KinderHeilhauses, in dem Eltern Unterstützung erfahren, die mit dem Verlust ihres Kindes konfrontiert sind. Ein Jahr später errichtet sie gemeinsam mit dem Freundeskreis für Lebensenergie e.V. die HEILHAUS-STIFTUNG URSA PAUL mit dem Ziel, die Arbeit des Heilhauses weiter zu entwickeln und langfristig an weiteren Orten Heilhäuser aufzubauen.
In der Nährsystemarbeit entwickelt Ursa Paul verschiedene alte Heilsysteme weiter und führt sie mit der Balancierung der Aura und Chakren sowie der Entfaltung des Bewusstseins zusammen. Seit 2004 ist „Nährsystemarbeit nach Ursa Paul®“ durch das Patentamt geschützt. Über Bewusstseinsschulung und spirituelle Lehre gibt Ursa Paul Wissen an ihre Schülerschaft weiter.

2006 wird der erste Spatenstich zum Bau der Siedlung am Heilhaus gesetzt. 2008 wird das Heilhaus vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Mehrgenerationenhaus für Kassel ausgewählt. 2009 eröffnet Ursa Paul das Haus „Leben und Arbeiten im Miteinander der Generationen“ in der Siedlung am Heilhaus.

„Im Heilhaus – und in den Heilhäusern, die hoffentlich in den nächsten Generationen gebaut werden - soll Geben und Nehmen eine grundsätzliche spirituelle Haltung sein, die Menschen die Aufrichtung zwischen Himmel und Erde ermöglicht. Die Menschen werden ihr dienendes Dasein im Alltäglichen als spirituelle Praxis sehen“, sagte Ursa Paul anlässlich des 1. Stiftungstages. „Liebe ist die Kraft, die es uns möglich macht, eine Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

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